Terror und Gewalt

Das Aufkommen einer Neuen Bewegung von Rechts und das steigende Selbstbewusstsein der militanten Rechten hat seit 2014 zu einem starken Anstieg rechter Gewalttaten geführt. An vielen Orten sind Menschen, die von Rechten abgelehnt werden, permanenter Bedrohung, Entwürdigung und oft auch unmittelbarer Gewalt ausgesetzt.

In extrem rechten Ideologien ist Gewalt ein notwendiges und als »natürlich« angesehenes Mittel, um eine gesellschaftliche Ordnung durchzusetzen, die sich in »oben« und »unten« strukturiert und den Stärkeren das Recht zuspricht, Schwächere zu beherrschen. Ideologien der Ungleichheit erzeugen immer Gewalt.

Egal, welchen historischen oder politisch aktuellen Bezug die Bekleidungs-, CD- oder Postermotive von Neonazis haben: Sie bilden sehr häufig Gewalt ab. Die Spannbreite der Motive reicht von metzelnden Wikingern über »Straßengewalt« bis zur verherrlichenden Darstellung von Krieg, Mord und Vernichtung.

Ihre Gewaltsymbolik illustriert in der Regel Schlagworte von Macht, Kampf und Stärke und ästhetische Inszenierungen einer martialischen Männlichkeit. Dies bildet auch den gemeinsamen Nenner von »eher unpolitischen«, rechten und neonazistischen Rockern, Hooligans und Kampfsport-Anhängern und lässt diese so genannten »Mischszenen« als Kampfgemeinschaften funktionieren.

eingang killer © St. Heide
eingang pink © St. Heide
Terror_Cover_Eingang © ASP