Ku Klux Klan / KKK

Der Ku Klux Klan (KKK) ist eine militante rassistische Organisation aus den USA, die weißen Rassist_innen weltweit als Vorbild gilt und auch außerhalb der USA Ableger hat. Der KKK besteht seit 1865, vor allem in den 1920er, 1930er und 1960er Jahren begingen seine Anhänger_innen in den USA eine Vielzahl von rassistisch motivierten Morden.

Das KKK-Kreuz zeigt ein schwarz-weißes Kreuz in rotem Kreis mit einem Blutstropfen im Zentrum. Dieses und andere KKK-Symbolik wird in der extrem Rechten in Deutschland häufig aufgegriffen. Sie dient primär als Bekenntnis zu einem mörderischen Rassismus und steht nur in wenigen Fällen für eine Zugehörigkeit zur Organisation.

Hin und wieder treten in Deutschland KKK-Gruppen auf. In der Regel bestehen diese aus wenigen Personen mit einem ausgeprägten Hang zur Selbstdarstellung über das Internet und oft bleibt unklar, wie weit diese vom internationalen KKK-Netzwerk als KKK-Gruppen akzeptiert sind. Dies betrifft beispielsweise die Teutonischen Ritter des Ku Klux Klan aus Nordrhein-Westfalen (Bild 2) und die »National Social Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland« (Nationalsozialistische Ritter des Ku-Klux-Klans in Deutschland, NSK KKK). Im Januar ging die Polizei in acht Bundesländern gegen Angehörige der NSK KKK vor und beschlagnahmte u.a. etliche Waffen.

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