Die Rechte

Nach der Fusion der NPD mit der Deutschen Volksunion gründete sich im Mai 2012 die Partei Die Rechte. Sie sollte frühzeitig ein Sammelbecken für den Fall eines Parteienverbotes der NPD etablieren. Nach dem Verbot mehrerer Kameradschaften in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2012 diente Die Rechte diesen als Auffangbecken, ein Schwerpunkt der Parteiaktivitäten liegt seitdem in NRW. Ihre Parteistruktur ist eine tragende Säule des »Tag der Deutschen Zukunft« (TDDZ), der alljährlich um die 1.000 Neonazis an wechselnden Orten zu einem Aufmarsch mobilisiert. Die Rechte hat Anfang 2017 mehrere Landesverbände und bundesweit acht kommunale Mandate.

Im Parteilogo von Die Rechte ist die schwarz-rot-goldene Fahne der Bundesrepublik eingearbeitet. Hierdurch und durch den Namen will Die Rechte offenbar suggerieren, dass es sich bei der Partei um ein demokratisch legitimiertes Pendant zu der Partei Die Linke handele. Offizielles Parteisymbol ist der nach rechts oben gerichtete Pfeil in den Farben Schwarz-Weiß-Rot, der auch in anderen Farbkombinationen abgebildet wird. Das Pfeilsymbol mag an das der NPD erinnern, unterscheidet sich aber davon im Design.

die rechte eingang © St. Heide