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Im Folgenden dokumentieren wir populäre Dresscodes, also Modemarken und -stile. Es werden neben Marken aus dem explizit neonazistischen Spektrum auch solche aufgeführt, die von der Szene zwar genutzt werden, aber deren Firmen keinen Bezug in die organisierte Szene haben.
Neonazis nehmen Marken in ihren Lifestyle auf, wenn sie ihre Inhalte in diese hinein interpretieren können oder wenn diesen ein Image anhängt, das kompatibel zur eigenen rechten Lebenswelt erscheint. Deutlich wird dies an Marken, die Kampfhunde zeigen: Der Kampfhund wird gefürchtet, steht für Aggression, Stärke, Kampf und Wehrhaftigkeit. Dies korrespondiert mit dem Image des »Underdog« und des »Geächteten«, der »verkannt « wird, verfemt ist und zu Unrecht von der Gesellschaft angefeindet wird. Das rechte Lebensgefühl, das aus der Kombination von Größenwahn und Verfolgungswahn, von Selbsterhöhung und Opferstilisierung besteht, wird darüber bedient. Kleiden sich Jugendlichen zunehmend mit Marken wie Pitbull, so ist dies häufig Zeichen einer beginnenden rechten Lebenswelt, die sich mit der Zeit radikalisieren kann.