Schwarze Sonne
Im NS diente die Schwarze Sonne, die als ein zwölfarmiges Hakenkreuz oder ein Rad aus zwölf Sig-Runen gedeutet werden kann, der SS als Sinnbild einer nordisch-heidnischen Religion und eines uralten geheimen Wissens.
In der SS-Kultstätte Wewelsburg ist die Schwarze Sonne als Bodenmosaik ›verewigt‹ worden. Heute symbolisiert sie in extrem rechten Kreisen die »Verbundenheit mit der eigenen Art und mit den arteigenen Wertvorstellungen«. Entgegen mancher Behauptungen aus der rechten Szene ist die Schwarze Sonne kein historisches Symbol, sondern ein Kunstprodukt der SS. Es sind keine früheren Verwendungen oder ähnliche Vorläufer bekannt. In weiten Teilen der extremen Rechten, von Neonazi-Skins, der rechten Dark-Wave-Szene bis hin zur so genannten ›Neuen Rechten‹, erfreut sich die Schwarze Sonne nach dem Entwurf der SS hoher Popularität. In Esoterik-Kreisen teilweise auch in der Dark-Wave-Szene, wird eine andere ›Schwarze Sonne‹ aus alchemistischer Herkunft genutzt. Sie zeigt eine Schwarze Sonne als reines schwarzes Sonnensymbol. Sie ist zumeist Ausdruck eines überaus elitären Selbstverständnisses. Sie findet nicht nur als Teil von Gruppensymbolen, z.B. des Sturms Barbarossa aus Rheinhessen/ Rheinland Pfalz, sondern auch als Schmuckstück, Anstecknadel, Tischdecke, Fahne, Uhrzifferblatt und T-Shirt-Motiv Verwendung. Das Symbol ist nicht verboten.
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